Woher stammt die Malware?

 

Um einen wirklich neuen und „überlebensfähigen“ Virus zu programmieren bedarf es durchaus hohen Sachverstandes.

Es gibt daher nicht all zu viele Spezialisten, die einen Virus, Wurm etc. programmieren können bzw. auch noch die Zeit und die Motivation dazu haben.

Der größte Teil der Malware ist jedoch lediglich eine abgeänderte Version vorhandener Programme, die dann eben eine andere Botschaft ausgibt, eine andere Aktion durchführt etc. aber im Grunde auf den selben Abläufen basiert.

Diese oftmals aus sog. „Virengeneratoren“ oder auch „Viren-Kits“ entstandenen Viren bereiten den gängigen Virenscannern (hohe Aktualität auf deren Seite vorausgesetzt) in der Regel kaum Probleme, da sie nach bekannten Schemata funktionieren.

Dieser Erscheinungsform müssen die meisten Viren zugeordnet werden, die im Umlauf sind.


Als Motivation für die Programmierung von Malware kommen viele Gründe in Frage. Meistens ist die Langeweile der (arbeitslosen) Softwareexperten eine, wenn nicht sogar die wichtigste Voraussetzung dafür, dass jemand einen neuen Virus schreibt.

Daher verwundert es kaum, dass die meisten Viren aus Ländern stammen, in denen eine Vielzahl hochqualifizierter Programmierer ohne Aussicht auf einen Arbeitsplatz vor sich hin experimentieren.

Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Gründe wie den Wunsch nach Anerkennung in bestimmten Kreisen, ein übersteigertes Geltungsbedürfnis oder dem Hass auf (politische) Feinde.
Es wird jedoch auch von Fällen berichtet, in denen sich ganz einfach Forschungsobjekte verselbständigt haben sollen.

 

Navigation:
Startseite
Viren
Würmer
Malware
Geschichte der Viren
Woher stammt die Malware?
Wie infiziert ein Virus eine Datei?
Schäden durch Viren
Ein kleines Viren-Lexikon