Wurm
Der Wurm ist ein ebenfalls ein „Schädlingsprogramm“,
allerdings mit dem Unterschied zum Virus, dass sich der Wurm mittels Intra-
oder Internet von Computer zu Computer selbsttätig weiter verbreitet.
Die primäre Intention des Wurms ist es, so viele Computer
wie möglich innerhalb eines Netzwerks zu befallen.
Würmer, sind sie erst einmal „losgelassen“, brauchen im
Gegensatz zu Viren kein menschliches Zutun, um sich rasend schnell innerhalb
eines Firmennetzwerks oder über das Internet zu verbreiten.
Die „erfolgreichsten“ Würmer nutzen zumeist die E-Mail
Funktion eines Rechners, um sich an möglichst viele weitere Rechner zu
verschicken (z.B. an die ersten 50 Einträge im Adressbuch).
Der Wurm ist also in der Lage, sich autonom (rasend
schnell) zu replizieren und zu verbreiten.
Besonders gefährlich wird ein Wurm, wenn er nicht einfach nur als Wurm
programmiert wurde, sondern zusätzlich einen Programmteil enthält, der wie ein
herkömmlicher Virus agiert und dementsprechende Schäden anrichten kann.
Die Schäden durch reine Würmer sind zwar in Bezug auf Datenverlust gleich
null, im Hinblick auf ein mögliches Verstopfen der Datenleitungen sind jedoch
auch schon reine Würmer ohne weitere Schadensfunktionen nicht zu unterschätzen.
Ihren Siegeszug traten die Würmer verständlicher weise erst mit der
größeren Verbreitung des Internet an.